Vereinsgeschichte

 

Vor der Vereinsgründung TTF Tholey, die im Jahre 1986 war, hatten ehemalige Soldaten, die

aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt sind, den Tischtennissport in Tholey im Jahr 1946

eingeführt.

Auf den Billardtischen der alten Wirtschaft Dostert trugen sie ihre Spiele aus. Neben Ihnen

gesellten sich Jugendliche hinzu und bald entstand eine Mannschaft, die gegen Mannschaften

aus den Nachbardörfern, wie Marpingen und Winterbach antrat.

Zu den Spielern dieser Generation gehörten Franz Schneider, Franz-Konrad- und Kurt

Bourguignon, Roger Leroux, Hajo Bourger, Theo Kühn, Edwin Scherer, Edgar Bungert,

Hans-Werner Schneider und Oswin Heinen.

Da beim Tischtennisspielen immer mehr Unruhe in den Gaststätten entstand, wanderten die

Tischtennisplatten vom Lokal Dostert in immer schnelleren Wechsel zum Saal des Hotels

Eckert, von dort in den Saal des Hotels zur Post und letztendlich im Nebenzimmer der

Wirtschaft Bourguignon auf einem Billardtisch.

 

1948 holte die katholische Jugend die Platte in den Pfarrsaal und spielte dort. Im Pfarrsaal nun

bildeten sich zwei Mannschaften heraus, die z. B. Gegen Alsweiler, Oberthal und Ottweiler

Freundschaftsspiele austrugen.

In der 1. Herrenmannschaft waren Edwin Scherer, Hans-Werner Schneider, Oswin

Heinen, Edgar Bungert, Helmut Dörr, Vilmar Eckert, Willi Fleck und Willi Weber

vertreten.

In der 2. Herrenmannschaft Arnold Caspar, Urban Müller, Reinhold Schneider, Werner

Sens, Hans Balzer, Moritz Hubertus, Horst Rigo Scherer und Kurt Theis.

 

Mit der Wiedererrichtung der Abtei Tholey 1949 wurden Pfarrsaal und Kaplanei zu Zwecken

des Konvents benötigt und die Tischtennisspieler verloren Ihre Bleibe.

Auch in der Jugendherberge Tholey wurde für kurze Zeit der Tischtennisschläger

geschwungen, jedoch bereitete der Wander- und Fahrradtourismus der damaligen Zeit auch

hier dem Tischtennissport ein Ende.

Als Gruppenleiter der kath. Jugend versuchte Kurt Theis im Totenhäuschen der Abtei, wo er

seine Gruppenabende abhielt, die Buben für den Tischtennissport zu begeistern. Jedoch waren

die Raumverhältnisse zu eng und sein Nachfolger legte auf den Tischtennissport keinen Wert

mehr. So stand ab 1953 die Platte ungenutzt im Totenhäuschen der Abtei.

 

Mit dem Neubau der Volksschule in Tholey, wurde nach dem 2. Weltkrieg im Saarland die

erste Turnhalle erstellt. Damit war die Voraussetzung geschaffen, den Tischtennissport in

Tholey am Leben zu erhalten.

Schon vor der Fertigstellung 1956/57 wurde unter den ehemaligen Tischtennisspielern für die

Einberufung einer Gründungsversammlung geworben, mit dem Ziel, einen Tischtennisverein

ins Leben zu rufen.

 

Am Sonntag, dem 16.03.1958, fand dann im Hotel zur Post die Gründungsversammlung statt.

Marianne Fleck, Edith Schneebauer, Brigitte Klein, Eleonore Alte, Ernst Schmidt, Christel

Groß, Therese Sens, Arnold Caspar, Urban Müller, Margret Dewes, Klaus Theis, Karl

Schütz, Hermann Schneider, Helmut Dörr, Josef Ames, Hermann Schneider, Hans

Funk, Richard Weber, Günther Theobald, Karl-Heinz Eckert, Gerhard Dörr, Agnes

Schneider, Adolf Spaniol, Hans Schömann, Hedwig Schu, Marianne Sens, Gisela Fleck,

Karla Schütz, Erika Morbach, Gerda Bourguignon, Edwin Scherer, Karl-Heinz Backes,

Ursel Schäfer, Ruth Schneeberger, Oswald Atz, Hans-Jörg Eckert, Kurt Theis, Harry

Bartel, Hedda Jungbluth, Gerda Kasper, Karl-Dieter Reinerts, Alfred Fleck, Werner Sens,

Eugen Schu, Günther Balzer, Hans Werner Peter, Klaus Dieter Kirtz, Franz Josef Capar,

Moritz Hubertus, Bernd Ames, Woflgang Schneider, Hans Balzer, Ernst Bardel, Peter

Dostert, Hans Werner Caspar, Franz-Josef Walter, Christa Schmidt, Robert Conrad,

Ursel Jungbluth, Anita Rau, Helene Simon, Herbert Ley, Werner Eckert, Ludwig Ruster,

Edmund Schu, Günther Meyer, Horst Hermanns, Ekkehard Leupold, Klaus Ziegler,

Moritz Hubertus, Lothar Wagner, Ruth Eckert und Johanna Hartmann haben den Verein

Sportfreunde Tholey (SF Tholey), unter dem die heutigen Fußballer noch auflaufen, ins

Leben gerufen. Erster Spartenleiter war Hans-Werner Schneider.

 

Bereits im Spieljahr 1958/59 nahm eine erste Herrenmannschaft an den Verbandsspielen der

Kreisklasse Hochwald teil und musste mit einem letzten Tabellenplatz Lehrgeld bezahlen. Im

folgenden Jahr konnte diese Mannschaft schon den 5. Tabellenplatz belegen und der Verein

eine Damenmannschaft anmelden.

 

Die 1. Herrenmannschaft errang 1960/61 ungeschlagen mit 28:0 Punkten die erste

Meisterschaft. Zur Meistermannschaft zählten Kurt Theis, Horst Rigo Scherer, Arnold

Caspar, Werner Sens, Urban Müller, Ernst Schmidt, Karl Dieter Reinerts, Werner Eckert

und Herbert Ley.

 

Zur Saison 1962/63 wurde eine zweite Herrenmannschaft für den Spielbetrieb angemeldet,

die auf Anhieb den ersten Tabellenplatz belegen konnte.

 

Für mehr als 20 Jahre sollte die erste Damenmannschaft das Aushängeschild des Vereins

bleiben. In nahezu unveränderter Aufstellung war 1974 Marese Glaab aus Alsweiler zur

Mannschaft gestoßen. Mit Erika Günther, Gaby Trost, Gisela Klepzig, Christa Ames und

Marese Glaab schlug man sich hervorragend in der Landesliga.

 

Von 1969 bis 1973 war nur noch eine aktive Tholeyer Herrenmannschaft tätig. Aus

heranwachsenden jüngeren Spielern und aus Älteren wurde dann zur Spielsaison 1973/

74 wieder eine zweite Herrenmannschaft aktiv gemeldet, die dann im Jahr 1977 die

Meisterschaft der Klasse C in St. Wendel gewann.

 

Den sportlichen Höhepunkt landete der Tischtennisverein zur Spielzeit 1977/78, als man

mit 13 Mannschaften am Spielbetrieb teilgenommen hatte: zwei Damenmannschaften,

zwei Jugendmannschaften, zwei Mädchenmannschaften, zwei Schüler- und

Schülerinnenmannschaften, sowie drei Herrenmannschaften.

 

Leider wanderte aus verschiedenen Gründen eine Vielzahl der jungen talentierten Spieler ab,

sodass sich die Mannschaften bis 1986 auf eine Damenmannschaft in der Bezirksliga, eine

Herrenmannschaft in der B-Klasse und eine Mädchenmannschaft reduzierten.

 

 

Am 09.05.1986 wurden die Tischtennisfreunde Tholey (TTF THOLEY) gegründet mit Ihren ersten Vorstand:

1.Vorsitzender:  Klaus Peter Neis

2.Vorsitzende:   Marese Glaab

Schriftführer:    Frank Perius

Jugendwart:     Georg Bartel

Kassenwartin:   Christa Ames

Gerätewart:     Martin Ames

 

Zur damaligen Gründungsmannschaft der TTF Tholey, die zur Saison 1988/89 erst wieder in

der Kreisliga D aufschlug, spielten Stefan Kochems, Ralf Seyler, Frank Perius, Klaus-Peter

Neis, Ingobert Becker und Jürgen Morbach.

 

Den größten Erfolg verbuchte die 1. Herrenmannschaft im Jahr 1989, als man im Saarland-

Pokalfinale gegen den Tischtennisverein aus Stennweiler mit 5:1 verloren hatte und somit nur

Vize-Saarland-Pokalsieger wurde.

 

Von 1989 bis 1997 war neben den Jugendmannschaften nur noch eine Herrenmannschaft

aktiv, die aber nach der Saison 1997 abmeldete.

In der Mannschaft spielten in diesen Jahren die Akteure Stefan Kochems, Frank Perius, Klaus Peter Neis, Ralf

Seyler, Ingobert Becker, Jürgen Morbach, Rüdeger Schneider, Guido Caspar, Oliver Schu, Stefan Bard und Steffen

Kunrath.

 

1994 wurde erstmals eine Seniorenmannschaft gemeldet, die in einer gemischten

Besetzung aus Damen und Herren an Verbandsspielen teilnahm.

 

Im Jahr 2007 gelang es nach 10jähriger Pause wieder eine Herrenmannschaft zu melden.

Unter der Führung von Jugendleiter Thomas Philippi wurde aus den ehemaligen

Jugendspielern Julian Schneider, David Ames, Steven Keuth, Kevin Kunz und Rückkehrer

Alexander Ley eine starke Truppe gebildet, die auf Anhieb, in ihrem ersten Spieljahr einen

hervorragenden 3. Platz erreichte und nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses den

Aufstieg verpasste.

In der darauffolgenden Saison gelang es der Mannschaft, die unverändert antrat, die

Meisterschaft in der 3. Kreisklasse Nord-Westsaar mit 43:1 Punkten zu feiern.

In der darauffolgenden Saison 2009/10 scheiterte man nur knapp am nächsten Aufstieg aus

der 2. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse. Wieder einmal lag es am Spielverhältnis.

2010/11 gelang dann das Kunststück und man stieg aus der 2. Kreisklasse mit dem 2. Platz in

die 1. Kreisklasse auf, aus der man nach nur einer Saison leider wieder abgestiegen war.

 

 

Sportliche Erfolge im Einzel und Aushängeschild des Vereins:

 

Erika Günther:

 

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren 1995 wurde Erika Günther Dritte, 1996 kam sie

mit Ihrer Schwester Christa Ames im Doppel auf den 2. Platz, im Einzel wurde Erika erneut

Dritte.

1997 nahm Erika Günther an den Deutschen Meisterschaften der Senioren teil und kam bei

starker Konkurrenz unter die letzten 16.

1998 wurde Erika Günther 3. bei den Senioren- Landesmeisterschaften und 3. bei den

Südwestdeutschen Seniorenmeisterschaften

1999 erreichte Sie den 2. Platz bei den Landesmeisterschaften der Senioren.

Auf Südwestebene wurde Sie Dritte im Einzel und im Damendoppel.

Im Jahr 2006 war Erika in Hochform und sammelte nur so Titel:

Saarlandmeisterin im Endspiel gegen Ingrid Heiler, Südwestdeutsche Vizemeisterin im

Mixed mit Pagel aus Altstadt, 3. Platz im Einzel und Doppel bei den Südwestdeutschen

Meisterschaften.

Bei den deutschen Meisterschaften der Senioren in Mölln bei Hamburg wurde Sie

Gruppenzweite bei 8 Gruppen a`4 Teilnehmer. Im Achtelfinale gewann Erika gegen die

Südwestmeisterin Grubmüller mit 3:1. Gegen die mehrfache deutsche Meisterin Köntgeter

unterlag Sie im Viertelfinale ganz knapp.


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